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Warum Herzschule?

Der Mensch wird in der Herzschule als ein Individuum in einem biofunktiopsychosozialen Kontext wahrgenommen und in seiner persönlichen Entwicklung begleitet. Es gilt, die Errungenschaften einer Salutogenese in ihren ganzen Erkenntnissen zu zeigen, entdecken und zu nutzen im Sinne von „Hilfe zur Selbsthilfe“.

In unserer Auffassung wird das Herz als Träger wichtiger Sinneswahrnehmungen gesehen, dies wird durch rezente wissenschaftliche Erkenntnisse bestätigt. Die Entwicklung der eigenen emotionalen Herzenskräfte ermöglicht uns ein Leben aus der eigenen Mitte heraus und ist Grundlage für Gesundheit und Wohlbefinden.
Aus heutiger medizinischer Sicht zeigt sich bei Stressreaktionen eine gehäufte Aktivität des sympathischen Nervensystems. Dies kann bei chronischer Überbeanspruchung zu multiplen Erkrankungen führen. Die an und für sich notwendige gegenregulatorische wichtige parasympathische Aktivität erlischt zunehmend in Relation dazu. Hier zeigt vor allem die Chronomedizin und die Rhythmusforschung, dass parasympathische Aktivitäten dieses Defizit sowohl verhindern als auch umkehren können. Eine wichtige diagnostische Möglichkeit stellt hier die Herzrhythmusflexibilität als methodische Erweiterung der Herzratenvariabilität dar. Im begleitenden Prozess dienen laufende HRV-Messungen einer grundlegenden Evaluation.

Ziel der Herzschule ist es, Menschen auf der körperlichen, seelischen und geistigen Ebene anzusprechen, um sie zu einem verantwortungsvollen Umgang mit sich selbst und zu einer gesundheitsförderlichen Lebensweise zu bewegen. Die Klient/innen werden befähigt, sich selbst zu helfen im Sinne des Selbstmanagement-Konzeptes. Das Prinzip "Selbstmanagement" wird sowohl innerhalb der Therapie-Einheiten als auch im Alltag geübt und als innere Haltung auf das tägliche Leben übertragen.

Jede Krise birgt Chancen der Entwicklung, welche es mit uns gemeinsam zu entdecken gilt.